Faktoren, die ein Hauptgrund für Darmkrankheiten sein können

Reizdarm Reizdarmsyndrom

Sie gehört zu den tückischsten Krankheiten überhaupt – der Darmkrebs. Zwar wissen die meisten inzwischen wie wichtig eine Vorsorgeuntersuchung unter Umständen sein kann und dass eine solche auch dann schon geeignet ist, wenn es das Alter noch nicht vermuten lassen würde. Dennoch weigern sich viele zur Untersuchung zu gehen, da mit ihr auch einige hartnäckige Mythen verbunden werden. Manchmal erscheint es auch unangenehm, oder man verbindet sogar ein gewisses Gefühl des Schams, wenn ein Arzt an unsittliche Stellen des Körpers gelangt. Doch all das ist bei weitem nichts gegen die Folgen, die beispielsweise Darmkrebs, die schlimmste der möglichen Konsequenzen, oder andere, den Darm betreffenden, Krankheiten auslösen können.

Deshalb im Folgenden eine kleine Übersicht, die die aktuellsten Ergebnisse zusammenstellt, welche sich auf die neun wichtigsten Faktoren konzentriert, die ein Hauptgrund für Darmkrankheiten sein können.

Die nachfolgend genannten Faktoren stellen ausdrücklich nicht einzig und alleine die Ursachen schwerwiegender Krankheiten dar. Sie erhöhen jedoch, wie nachgewiesen wurde, das Risiko zu erkranken.

Rauchen: Eine Angewohnheit, die trotz der bekannten Gefahren noch immer eine große Anzahl der Menschen praktizieren – und zwar weltweit. Auch wenn das Rauchen das Risiko birgt oder zumindest erhöht, an unterschiedlichen Krankheiten zu leiden, sei es Lungenkrebs oder eben auch Darmkrebs, können die meisten, der Sucht wegen, nicht damit aufhören.

Leben in der Stadt: Was sich zunächst ungewöhnlich anhören mag und dem ein oder anderen schon jetzt Bauchschmerzen bereitet, muss etwas vorsichtig genommen werden. Nicht jeder, der in Großstädten lebt, erkrankt automatisch an Leiden. Die Gefahr ist dort jedoch größer, wenngleich hierzu noch einige andere Faktoren mit ins Gewicht fallen.

Blinddarmentfernung: Menschen, denen bereits der Blinddarm entfernt wurde, erkranken im Schnitt häufiger an Folgeerscheinungen.

Mandelentfernung: Auch Dinge, die scheinbar nicht im Zusammenhang stehen, können Darmkrankheiten begünstigen.

Die Nutzung von Antibiotika: Manchmal ist es eben unvermeidbar, Antibiotika einzunehmen. Wer dies allerdings überdurchschnittlich oft macht, schadet seinem Körper damit vielleicht mehr, als dass es ihm hilft.

Die Einnahme der Anti-Baby-Pille: Eine amerikanische Studie besagt, dass Frauen, die die Pille nehmen, ein etwas höheres Risiko haben, eine chronische Darmerkrankung zu entwickeln.

Softdrinks: Der enorm hohe Zuckeranteil in Softdrinks kommt wie gelegen für allerlei Faktoren, die zusätzlich die Gesundheit des Darms angreifen.

Vitamin-D-Mangel: Es ist wichtig, dass jeder Mensch ausreichend Nährstoffe zu sich nimmt. Wer hier ein Ungleichgewicht aufweist, schadet sich hinsichtlich der Darmerkrankungen selbst.

Helicobacter: Helicobacter-Arten, die nicht Helicobacter pylori sind.

Wer sich im Allgemeinen ausgewogen ernährt, nicht raucht, Sport treibt, hat generell ein kleineres Risiko an einer entzündlichen Darmkrankheit zu erkranken. Jedoch ist eine gesunde Lebensweise leider kein Garant dafür, dass man nie daran erkranken kann – lediglich ein kleineres Risiko besteht dadurch.

Originalpublikation:
focus.de

 

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