Entzündungen im Darm durch Rauchen

Rauchen Morbus Crohn

Sieht man einen Raucher oder ist man gar Passivraucher, dann denkt man in erster Linie an die Gesundheitsrisiken, die die Atemwege betreffen. Kaum einer denkt daran, dass das Rauchen auch das Verdauungssystem schädigen kann. Bedingt durch das Rauchen kann es zu Entzündungen im Darmbereich kommen, die langfristig die Entstehung von Morbus Crohn fördern.

Typische Symptome für Morbus Crohn

Bei Morbus Crohn kommt es im Laufe der Erkrankung zu einer Schädigung der Darmschleimhaut. Die bekanntesten Symptome für eine Darmentzündung sind Durchfall, Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen und auch Fieber. Weltweit gibt es Millionen Menschen, die an Morbus Crohn leiden. Studien zufolge erkranken Raucher im Schnitt doppelt so häufig an der entzündlichen Darmerkrankung wie Nichtraucher.

Wieso ist der Darm betroffen?

Dass es durch das Rauchen zu Lungenproblemen kommt, kann man sich leicht vorstellen. Wie aber sieht es mit dem Darm aus. Koreanische Forscher haben dazu eine Studienreihe begonnen. Das Ergebnis hieraus war, dass aus der Lunge entzündete Zellen in den Darm wandern und dort im Laufe der Zeit zu Entzündungen führen. In der Darmschleimhaut sind vermehrt Zellen zu finden, die entzündungsfördernde Botenstoffe abgeben, wodurch sich im Laufe der Zeit entzündete Darmbereiche bilden, aus denen es auch bluten kann.

Menschen mit Morbus Crohn sollten nicht rauchen

Die einzelnen Organe im Körper lassen sich nicht so einfach trennen. Daher raten Mediziner auch immer zu ganzheitlichen Methoden. Es gibt also durchaus Therapien, die sowohl den Atemorganen wie dem Darm nützen. Leidet man bereits an Morbus Crohn und ist Raucher, dann sollte man schnellstmöglich mit dem Rauchen aufhören. Die Folge wird eine schnellere Genesung des Darms sein.

Quellen:
nachrichten.zentrum-der-gesundheit.de

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