Der Darm – mehr als nur Verdauung

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Dass unser Darm für unsere Verdauung zuständig ist, das weiß wohl jeder und auch Begriffe wie Dickdarm, Dünndarm und Enddarm hat man als Laie zumindest schon mal gehört. Aber da hört es bei den meisten auch schon auf und erst, wenn man selbst einmal Beschwerden mit diesem unterschätzten Organ hat, beschäftigt man sich mal mit diesem Teil unseres Körpers. Wenn man mal reflektiert, was man am Tag alles zu sich nimmt und was unser Darm, der im Schnitt ganze 8m lang ist, alles für uns verdaut, erkennt man im Ansatz wie elementar dieses komplexe Organ für jemanden ist [1].

Der Weg des Essens

Doch was heißt eigentlich verdauen? Natürlich nicht, dass es einfach oben reinkommt, im Magen zersetzt wird und dann einfach wieder rauskommt. Der erste Teil des Weges, den unser Gegessenes passiert, ist der Zwölffingerdarm, der der erste Teil des Dünndarms ist und in dem alle wichtigen Nährstoffe resorbiert werden, sonst wäre die Nahrungsaufnahme ja völlig sinnlos. Die weiteren Teile des Dünndarms sind der Leer- und der Krummdarm. Anschließend werden dem Stuhl noch Wasser und Salze entzogen und er passiert den Dickdarm, der wiederum auch aus mehreren Teilen besteht.
Wenn man also mal Verdauungsprobleme hat, Verstopfungen oder Blähungen, kann man sich beim nächsten Mal vielleicht etwas besser vorstellen, was da womöglich in einem schief läuft und wie man es ändern oder auch vorbeugen kann.

Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Man sollte sich beispielsweise auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten prüfen lassen und einen Fokus auf seine Ernährung richten. Denn eine als von der Mehrheit “gesund” bezeichnete Ernährung, muss nicht zwingend darmfreundlich sein. In den letzten Jahren ist dieses Wissen auch in einem großen Teil der Gesellschaft angekommen und immer mehr Leute haben sich mit Gluten, Lactose etc. auseinandergesetzt und diese aus ihrer Ernährung gestrichen.

Bestseller “Darm mit Charme”

Dafür ist mit unter anderem die junge Wissenschaftlerin und Autorin Giulia Enders verantwortlich, die mit dem Titel “Darm mit Charme”[2] ein ganzes Buch über dieses laut ihr “total unterschätzte” Organ, das noch lange nicht komplett erforscht ist, geschrieben und veröffentlicht hat.

 

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