Darmerkrankungen mit pflanzlichen Arzneimitteln behandeln

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Krämpfe und Schmerzen im Bauch, Übelkeit und Durchfall – in Deutschland sind rund 350.000 Menschen an chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder auch Colitis ulcerosa betroffen. Sehr unangenehm für die Betroffenen ist, dass die Erkrankungen schubweise verlaufen und nicht heilbar sind. Sie erfordern deshalb auch die jahrelange Einnahme verschiedener Medikamenten. Um mit jener Langzeittherapie verbundene Nebenwirkungen sowie auch gesundheitliche Risiken minimieren zu können, sind pflanzliche Arzneimitteln in solchen Fällen von besonderem Interesse.

“Wunderwaffe” Kaffeekohle, Myrrhe und Kamille

Eine Kombination aus Kaffeekohle, Myrrhe und Kamille soll hierbei Abhilfe schaffen. Diese Heilpflanzen greifen an unterschiedlichen Punkten im Krankheitsgeschehen an und verstärken sich wechselseitig in ihren Wirkungen. Durch aktuelle Studie wird die in der Praxis bereits lange beobachtete Wirkung dieser pflanzlichen Mittel bei der CED im Vergleich zu einem chemischen Standardmedikament wissenschaftlich bewiesen.
Die Kamille ist eine weltweit am häufigsten angewandte Heilpflanze. Diese wirkt entzündungshemmend, antibakteriell und auch wundheilungsfördernd. Kamille löst Krämpfe, entbläht auch und regt die Bewegung des Magen-Darm-Traktes an. Myrrhe gehört zu den ältesten Heilmitteln, die der Menschheit bekannt sind. Sie besitzt entzündungshemmende, pilzhemmende und desinfizierende Eigenschaften und zieht die Außenschichten der Schleimhaut zusammen. Durch jene große Oberfläche der Kaffeekohle können zudem auch schädliche Stoffe gebunden und anschließend ausgeschieden werden. Die Therapie mit dieser Pflanzenkombination wird jenem physiologischen Geschehen im Darm sehr gut gerecht und vermeidet auf diese Weise die Schleimhautschädigungen und Dysregulationen, wie sie bei vielen Betroffenen zu ausgerichteten Arzneimitteln auftreten können. Zudem reguliert sie die gehinderte Motorik des Magen-Darm-Traktes. Wegen der guten Verträglichkeit ist das Pflanzenpräparat besonders für die Langzeittherapie geeignet.

Entzündungshemmende Kaffeekohle

Kaffeekohle ist ein bräunlich-schwarzes Pulver, welches durch Rösten und Vermahlen der getrockneten Früchte verschiedener Kaffeesorten hergestellt wird. Der bindende Effekt ist durch jene große Oberfläche bedingt. Hierdurch können schädliche Stoffe erfolgreich gebunden und anschließend ausgeschieden werden. Zudem zeigt die Kaffeekohle einen zusammenziehenden Effekt auf die Außenschichten der Darmschleimhaut. Dieser Effekt führt zur Verminderung der Abgabe von Flüssigkeit in den Darm, was jener Entstehung von Durchfällen sicher entgegenwirkt. Zudem wurde die entzündungshemmende Aktivität der Inhaltsstoffe der Kaffeekohle gut untersucht, wie beispielsweise die Chlorogensäure, Kaffeesäure, Kryptochlorogensäure und Koffein. Hierbei wurden für Kryptochlorogensäure die stärksten Wirkungen beobachtet.

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presseportal.de
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