Aktionstag chronisch entzündlicher Darmerkrankungen am 19. Mai – Save the Date!

Fast jeder kennt die unangenehmen, teils sehr schmerzhaften Symptome einer Entzündung des Magen-Darm-Trakts, im medizinischen Sprachgebrauch Gastroenteritis und im Allgemeinen besser bekannt als „Magen-Darm-Grippe“. Je nach Erreger, Alter und Gesundheitszustand des Betroffenen können die Symptome einige Tage bis zu zwei Wochen anhalten und nach der Genesung sind die strapaziösen Krankheitstage meist schnell vergessen.

Was ist eine CED?

Über 300.000 Personen in der Bundesrepublik Deutschland erleben derartige unangenehme und schmerzliche Krankheitssymptome wie Erbrechen, Durchfall und Magen-Darm-Krämpfe leider regelmäßig. Chronisch entzündliche Erkrankungen des Darms (CED), wie beispielsweise „Morbus Crohn“ und „Colitis ulcerosa“ sind die Ursache. Für die Betroffenen bedeutet eine solche Diagnose, dass ihr Körper, vordergründig natürlich der Magen-Darm-Bereich, wiederkehrend gegen akute Phasen – gemeint sind Entzündungsschübe und deren Begleiterscheinungen – „zu kämpfen hat“ und diese belasteten nicht nur immer wieder den Körper, sondern auch den Geist und den Gemütszustand des Erkrankten.

Auf Dauer angelegte therapeutische Maßnahmen dienen dazu, die entzündlichen Krankheitsschübe zu verhindern bzw. die Abstände dazwischen zu vergrößern. Während eines solchen Schubs gilt es insbesondere, die unangenehmen, schmerzhaften Krankheitssymptome abzumildern. Vom behandelnden Arzt und Patienten ist im Hinblick auf eine rasche Heilwirkung in den akuten Phasen sowie auf eine mittel- bis langfristige Besserung bzw. Gesundung der Darmschleimhaut einerseits und wenige Nebenwirkungen andererseits abzuwägen, welche Therapie (Ansätze) verfolgt wird, welche Medikamente zeitweise oder auch längerfristig zum Einsatz kommen und ob operative Maßnahmen erforderlich sind.

In den vergangenen Jahren wurden neue Arzneimittel und Therapieansätze entwickelt und auf dem Markt eingeführt, von denen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa-Erkrankte profitieren können, zum Beispiel neu zugelassene Antikörper. Aber auch seit Jahrzehnten anerkannte, erprobte Therapiemaßnahmen werden selbstverständlich nicht außer Acht gelassen. Welche Behandlungsoptionen in Frage kommen und angewandt werden, ist eine Individualentscheidung ganz im Hinblick auf den Patienten. Dauerhaft heilbar sind die Krankheiten nicht und es ist wichtig, sie in den Vordergrund zu rücken, Millionen von Menschen weltweit leider darunter!

Welt-CED-Tag 2018

Jedes Jahr am 19. Mai wird der „World Inflammatory Bowel Disease Day“ – kurz World IBD Day – bzw. „Welt-CED-Tag“ begangen. Im Rahmen dieses Aktionstages der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, vor allen Dingen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa, finden um den 19. Mai weltweit Informationsveranstaltungen und vielseitige Aktionen wie Ausstellungen, Seminare, Konsultationen, Vorträge, Umfragen aber auch sportliche und unterhaltsame Events wie Bootstouren, ein Flashmob und musikalische Darbietungen statt. Nicht nur vor Ort sondern auch über diverse Social Media Kanäle können Interessierte sich an diesem Aktionstag beteiligen und informieren. Außerdem werden als gemeinsames Zeichen und um vermehrt Aufmerksamkeit auf diese schwerwiegenden Erkrankungen zu lenken, verschiedene internationale Wahrzeichen in lila Licht getaucht. Geplant sind in diesem Jahr beispielsweise das Beleuchten des Wiener Riesenrads, der Kirche der Heiligen Katharina in Brüssel, des Prager Letná-Schlösschen und des Castello Sforzesco in Mailand.

Quellen:
magen-darm-ratgeber.de
woll-magazin.de
worldibdday.org
ots.at

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